Erfreuliche Entwicklung und Stabilisierung der LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein

Die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen Ertragsüberschuss von CHF 5.73 Mio., den sie an die angeschlossenen Vorsorgewerke verteilte. Die Stiftung betreute 361 Unternehmen mit 4'024 Arbeitnehmern. Der gute Geschäftsverlauf stabilisierte den Deckungsgrad auf 102.3 Prozent. Das Anlagekapital erhöhte sich um 72 Mio. auf CHF 420.9 Mio. Die zweitgrösste liechtensteinische Pensionskasse verfügt über eine sehr gute Versicherungsstruktur.

  • Bilanzsumme erhöhte sich 2013 auf CHF 420.9 Mio. (2012: CHF 348.9 Mio.)
  • Ertragsüberschuss belief sich auf CHF 5.73 Mio. (2012: CHF 12.3 Mio.)
  • Netto-Ergebnis aus Vermögensanlagen betrug CHF 19.1 Mio. (2012: CHF 23.3 Mio.)
  • Rendite im Schweizer Durchschnitt: mit 5.1 Prozent in der Anlagestrategie "Konservativ", mit 6.9 Prozent in der Strategie "Dynamisch"
  • Verzinsung der Alterskapitalien der Versicherten lag bei 2.5 und 3.0 Prozent (2012: 2.5 %)

"Im Geschäftsjahr 2013 hat die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein wiederum von der positiven Entwicklung an den Börsen profitiert", sagte Bruno Matt, Geschäftsführer der Vorsorgestiftung, bei der 9. Delegiertenversammlung in Vaduz. Mit Renditen von 5.1 Prozent bei der Anlagestrategie "Konservativ" und 6.9 Prozent bei der Strategie "Dynamisch" schloss die zweitgrösste unter den 14 unabhängigen Pensionskassen Liechtensteins auch im Jahr 2013 auf hohem Niveau ab.

Der gute Geschäftsverlauf führte zu einer weiteren Stabilisierung des Deckungsgrades bei 102.3 Prozent. Dies garantiert eine solide Basis für die Vorsorgegelder für 4'024 Versicherte in 361 angeschlossenen Betrieben Ende 2013. Das Anlagekapital lag bei 420.9 Mio. Franken. Einem Altersrentner standen 45 aktive Versicherte gegenüber.

"Wir sind weiterhin auf Wachstumskurs", unterstrich Matt. "Für das Jahr 2014 rechnen wir damit, ein Stiftungsvermögen von knapp 500 Mio. Franken zu erreichen. Dann dürften über 4'300 Arbeitnehmer aus rund 380 angeschlossenen Vorsorgewerken bei uns versichert sein." Die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein hat die Herausforderungen früh erkannt und gehandelt. Demografische Trends, wirtschaftliche Veränderungen oder komplexe Kapitalmärkte verlangen weiterführende Lösungen, um die Sicherheit und Stabilität der 2. Säule langfristig zu gewährleisten.

Um nicht nur die Leistungen für die heutigen Rentner zu sichern, sondern auch die für die heutigen Arbeitnehmer, hat die Pensionskasse den technischen Zinssatz seit 2012 schrittweise von 4.0 auf nun 3.0 Prozent gesenkt. Dieser Zinssatz drückt die zukünftige Renditeerwartung aus, mit der langfristig gerechnet wird. Aufgrund der sehr guten Versichertenstruktur wird der technische Zinssatz bis auf Weiteres bei 3.0 Prozent bleiben.

Pensionskassen müssen die versicherungstechnischen Grundlagen umsichtig und vorausschauend den künftigen Entwicklungen anpassen. Nur so können sie sich für die demografischen Veränderungen fit machen und in einem stabilen finanziellen Gleichgewicht bleiben. Die tiefen Zinsen und Kapitalerträge und die Tatsache, dass die Menschen länger leben, zwingen jede Pensionskasse dazu, ihre Grundlagen anzupassen und auch den Umwandlungssatz zu senken. Ab Januar 2015 liegt dieser bei der LLB Vorsorgestiftung bei 6.8 Prozent statt wie heute bei 6.9 Prozent.

Pensionskassen sind auf langfristiges Kapitalwachstum ausgerichtet. Oberstes Ziel ist die Sicherheit der Vermögensanlagen. Ansonsten gilt für die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein derselbe Asset Management-Ansatz wie für die LLB.